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Afrikanisches Leckerchen

03.04.2019 | Leben Leckerchen

In Dietlinde Deimanns Küche wird nicht nur kölsch gekocht. Ehemann William stammt aus Ghana und hat von dort unter anderem die Yams-Wurzel mitgebracht. Zusammen mit einem Tilapia-Fisch ergibt das ruckzuck ein echt afrikanisches Leckerchen.

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Gemütlich ist es in der Küche von Dietlinde und William in der Kölner Südstadt. Hier wird geklönt und geschlemmt, wenn die ganze Famillich Deimann-Nketia-Brings zusammenkommt. Und hier wird mal kölsch, mal westafrikanisch gekocht – oder beides kreativ kombiniert. Heute kommt Tilapia-Fisch auf den Tisch, dazu gibt es Yams-Pommes. Eine einfache, schnelle und schmackhafte Mahlzeit – und dabei auch noch so gesund!

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Dietlinde und William haben bei ihrem Lieblingsladen für afrikanische Spezialitäten eingekauft. Hier gibt es Yams, eine Art Tropen-Kartoffel, und den Tilapia-Fisch. Und natürlich jede Menge speziell afrikanische Gewürze und Saucen.

Alle Zutaten liegen bereit. Es kann losgehen!

Zuerst schälen Dietline und William die Yams. „So wie man es mit Kohlraben oder Kartoffeln macht“, erklärt William. Dietlinde erhitzt einen Topf mit Öl auf dem Herd. In Afrika benutzt man Palmöl. „Das ist mir aber zu intensiv“, sagt Dietlinde. „Rapsöl oder Sonnenblumenöl sind neutraler.“ Die Yamswurzel wird zu Pommes Frites-großen Stück klein geschnitzelt und mit gemahlenen Ingwer sowie Afrikanischem Gelben Pfeffer nach Belieben gewürzt. Die Knolle enthält übrigens ein natürliches Hormon (Diosgenin) das Beschwerden bei Frauen in  in den Wechseljahren lindern kann.

Je nach Lust und Laune lassen Dietlinde und William die Gewürze ein bis zwei Stunden in die Yams-Stücke einziehen. Dann kommen sie ins für 10-15 Minuten ins Öl.

In der Zwischenzeit bearbeitet William den Fisch mit Salz und Gelbem Pfeffer und brät ihn in der Pfanne mit heißem Öl gut durch. Fisch und Yams servieren Dietlinde und William mit in Scheiben geschnittenen Tomaten und Zwiebeln. Und ganz wichtig: mit der roten Pfeffersauce aus dem Afrika-Shop.

So ist in nicht einmal einer halben Stunde ein schmackhaftes, exotisches Gericht entstanden. Übrigens ist es in Ghana üblich, das Essen mit einem kurzen Gebet zu beginnen. Wir sagen: „Loss et üch schmecke!“

Zutaten (2 Personen):

nach Belieben würzen mit:

Zubereitung:

  1. Yams Knolle schälen und in fingergroße Stücke schnibbeln.
  2. Anschliessend mit gemahlenen Ingwer und gelben Pfeffer würzen.
  3. Einen Topf mit circa 1 Liter Speiseöl erhitzen und Yams-Stücke in sprudelnden Öl frittieren bis sie eine goldgelbe Farbe annehmen.
  4. Teller mit aufgeschnittenen Tomaten und Zwiebeln vorbereiten.
  5. Ausgenommenen Tilapia mit Salz und gelben Pfeffer einreiben und als ganzen Fisch in etwas Speiseöl von beiden Seiten gar braten.
  6. Gemeinsam mit den fertig gebackenen Yams-Pommes, Tomaten, Zwiebeln und der roten Pfeffersauce servieren.
  7. Etwas abkühlen lassen! Denn traditionell wird in Afrika mit den Fingern gegessen.

 

Fotos: Costa Belibasakis
Text: Jana Mareen Züger

 

 

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