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„Wir sind das soziale Gewissen der GAG“

16.12.2016 | Helfen

Was ist das Sozialmanagement der GAG? Welche Aufgaben übernimmt es für Köln? Und was hat das mit Köln.BESTE zu tun? Darüber unterhielt sich die Auszubildende Nathalie Häns mit Abteilungsleiter Elmar Lieser und den Mitarbeiterinnen Monika Müller und Patricia Hoepp.

Was können wir uns denn unter der Abteilung Sozialmanagement vorstellen?

Patricia Hoepp: Das Sozialmanagement könnte man als das soziale Gewissen der GAG bezeichnen.

Inwiefern?

Patricia Hoepp: Die Unternehmensphilosophie der GAG beruht auf drei Säulen: Ökonomie, Ökologie und soziale Verantwortung. Das Sozialmanagement deckt fast ausschließlich die Säule der sozialen Verantwortung ab.

Und aus wie vielen Mitarbeitern besteht diese Abteilung?

Elmar Lieser: Insgesamt sind wir 26 Mitarbeiter, von denen zehn außerhalb in den einzelnen Kundencentern tätig sind, sieben in Chorweiler inklusive zwei Streetworkern. Außerdem sind wir hier in der Zentrale ebenfalls sieben Mitarbeiter, eine Kollegin ist momentan in Elternzeit, und wir haben einen Abteilungsleiter, nämlich mich.

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Was genau macht denn das Sozialmanagement für Köln?

Monika Müller: In jedem Kundencenter ist ein Sozialarbeiter tätig. Die Sozialarbeiter kümmern sich sehr viel um Wohnungsbelegungen. Auch kümmern wir uns viel um die Senioren. Wir haben im Bestand einige Seniorenwohnhäuser mit einem Gemeinschaftsraum, in dem sich die Anwohner nachmittags zum Kaffee oder ähnlichem treffen können.
Ein weiteres Anliegen ist die Sicherheit in einzelnen Quartieren. Dabei kooperieren wir mit der Kölner Polizei. Wir wollen versuchen, die Angsträume der Kölner zu beseitigen.

Patricia Hoepp: Wir machen sehr viele Projekte, zum Beispiel gibt es in einigen Veedeln einen GartenClub, in denen Kinder ihr eigenes Gemüse anbauen und ernten können. Diese kommen immer sehr gut an. Außerdem machen wir auch oft Projekte zur Wohnumfeldgestaltung. Dort werden dann, zum Beispiel in Kooperation mit Jugendzentren, Aktionen gestartet, die die Siedlung schöner gestalten. Aber wir bieten natürlich auch Sportprojekte, viele Nachbarschaftsfeste, Ferienprogramme oder Projekte mit dem Schwerpunkt auf Bildung, zum Beispiel Gewaltprävention, an. Und nicht zu vergessen die 50-Jahre-Mieter-Feier!

Was ist denn das?

Patricia Hoepp: Das ist eine Feier für alle treuen Mieter, die seit 50 Jahren bei der GAG wohnen. Das Fest findet jährlich statt, und jeder Mieter bekommt als Anerkennung eine Mietgutschrift von 150 Euro.

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Das ist aber eine schöne Idee. Wie konkret unterstützen Sie Köln?

Monika Müller: Mein Schwerpunkt sind die Bildungsaktionen. Ich organisiere zum Beispiel Leseclubs oder die Gewaltprävention.

Patricia Hoepp: Ich betreue viele Umweltprojekte, unter anderem eben die GartenClubs in den Veedeln etwa, die ich schon genannt habe. Und ich kümmere mich um die Kulturkirche Ost in Buchforst, entwickle Flyer und Plakate.

Das hört sich ja nach einem breiten Spektrum an. Gab es das Sozialmanagement bei der GAG schon immer?

Elmar Lieser: Das eigenständige Sozialmanagement gibt es erst seit 2007. Vorher waren wir in eine andere Abteilung, das Bestandsmanagement, eingegliedert.

Frau Müller, was halten Sie persönlich von der Kampagne Köln.BESTE?

Ich finde Köln.BESTE klasse!

Monika Müller: Ich finde Köln.BESTE klasse! Anfangs war ich etwas verwirrt aufgrund des Namens. Doch mittlerweile finde ich ihn sehr einprägsam. Er gibt kurz und eindeutig wieder, was wir aussagen wollen. Außerdem sehe ich sehr viel Potenzial und finde es sehr spannend, die Aktionen zu verfolgen. Ich finde es auch sehr gut, dass sich die GAG eher im Hintergrund hält und Köln, die Stadt, um die es geht, in den Vordergrund stellt.

Ist Köln.BESTE eine Motivation für Sie? Wenn ja, inwiefern?

Monika Müller: Ich sehe in der Kampagne eine Chance, dass unsere Projekte in die Öffentlichkeit gebracht werden können und sich somit in Zukunft vielleicht immer mehr Teilnehmer finden.

Patricia Hoepp: Das sehe ich genauso. Dass es bei der GAG eben nicht nur ums Wohnen, sondern um mehr geht!

 

Interview Nathalie Häns

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