Diese Webseite benutzt Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und sein Angebot zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr Informationen hier!.

OK

„In Köln sind die Menschen offener als anderswo“

10.02.2017 | Menschen

Name:
Sophie Sander

Geboren:
1985 Donauwörth bei München

In Köln seit:
2012

Beruf:
Vorstands-Assistentin der GAG

Lieblingsort:
Ehrenfeld, die Ehrenstraße und alles drumherum

In meinem Leben bin ich bereits acht Mal umgezogen. Unter anderem habe ich in Bayern, an der Grenze zum Elsass, im Schwarzwald und im Hunsrück gelebt. In Köln bin ich nun schon seit vier Jahren. Die Familie meines Mannes ist aus Köln und er wollte gern hierher zurück. Also sind wir das Projekt „Umzug“ angegangen und haben uns beide neue Arbeitsstellen gesucht. Ich habe mich bei der GAG beworben und zum Glück eine Stelle als Vorstands-Assistentin bekommen. Jetzt habe ich endlich meine Stadt gefunden und bin glücklich hier.

Die Kölner sind ja alle ganz jeck auf den Dom. Egal was es ist – Hauptsache der Dom ist drauf. Auf Taschen, Gläsern, Tassen – ganz egal. Eine Wohnung mit Domblick ist natürlich ein Volltreffer. Ein Büro auch. Vom GAG-Gebäude aus ist der Dom von einigen Büros aus zu sehen.

Das Schönste an Köln: Ehrenfeld

Der Dom ist ja auch schön. Aber für mich ist das Schönste an Köln ganz klar: Ehrenfeld. Hier wird einem immer was geboten und es ist schnuckeliger und individueller als die Innenstadt. Eben keine Touri-Gegend.

Wenn ich Besuch von auswärts habe, gehe ich im Sommer auf jeden Fall zum Brüsseler Platz. Da ist immer was los und eine schöne Atmosphäre. Man kommt zusammen trinkt was, hört Musik. In Köln sind die Menschen einfach offener als anderswo. Manchmal auch etwas flapsig. Irgendwie hat man das Gefühl, sich schon zu kennen, auch wenn man sich gerade erst getroffen hat.

Den Dunstkreis 300 Meter um die Ehrenstraße mag ich auch sehr gerne. Dort habe ich im Kölner Karneval meinen Mann kennengelernt. Heute noch gehe ich dort gern bummeln und setze mich in den Cafés. Besonders liebe ich „Törtchen, Törtchen“ in der Apostelnstraße. Mein Lieblingscafé. Da lasse ich mich gern inspirieren, denn Backen ist meine Leidenschaft.

Bei uns Zuhause standen überall Leckereien herum

Wir sind eine große Familie und es duftete bei uns immer nach Gebäck. Meine Oma und meine Mutter backen auch leidenschaftlich gern. Bei uns Zuhause standen immer überall Leckereien herum. Plätzchen, Kuchen, Törtchen. So ist meine Backleidenschaft wohl auch familiär bedingt. Das ist mein Ausgleich zu meinem Job und entspannt mich.

Manchmal sage ich, wenn ich frei habe: „Heute wird nichts gemacht, nur gebacken!“ Und das mache ich dann auch. Dabei klebt mir manchmal etwas Teig im Gesicht und in der Küche herrscht das Chaos. Aber so muss das auch sein, wenn man leidenschaftlich backt. Sauber mache ich hinterher in einem Rutsch. Wenn ich Glück hab, hilft mir mein Mann.

Im Schnitt backe ich zwei Mal die Woche. Freitags und sonntags. Am liebsten traditionelle und bodenständige Rezepte. Zum Beispiel habe ich neulich Butterplätzchen in Domform gemacht. Die gehen immer – zu jeder Tages und Nachtzeit.

Wenn ich etwas mehr Zeit habe probiere ich auch gern mal ausgefallene Sachen. Zum Beispiel Macarons oder Törtchen mit Fondant. Ich hole mir meistens Inspiration aus dem Internet und kreiere aus mehreren Rezepten was Neues: Das ist dann meins.

Mit meinen Leckereien verköstige ich mein ganzes Umfeld. Meine Freundinnen und Kollegen fragen mich häufiger nach meinen Rezepten. So kam ich auf die Idee, einen Blog zu schreiben, damit jeder jederzeit auf die Rezepte zugreifen kann. Süße PhiloSophie ist nun schon ein gutes Jahr online und mit Liebe gemacht.

Süße Leckerchen zum Valentinstag hat Sophie auch für KÖLN.BESTE! gebacken. Wöchentlich folgen ab sofort weitere Rezepte …

sophie sander GAG koelnbeste köln süße philosophie

Fotos Patrick Essex
Text Jana Züger

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.