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„Ich kenne jeden Winkel des Gebäudes“

27.12.2018 | Menschen

Name:
Ottmar Nachtsheim-Heer

Geboren:
04.06.1970

In Köln seit:
2014

Beruf:
Bauingenieur, Projektleiter bei der GAG

Lieblingsort:
Terrasse im 1. Stock der GAG

Ende 2015 kam ich zum Projekt „Bau der Hauptverwaltung“ der GAG. Meine erste Aufgabe war die Planung der Baugrube und des Verbaus, sowie deren Vergaben. Im Oktober 2016 war die Baugrube fertig.

In der Zwischenzeit haben wir nach einem Generalunternehmer für den schlüsselfertigen Hochbau gesucht. Nach einer langen Ausschreibungsphase haben wir den Auftrag im September 2016 an die Firma Nessler Bau GmbH vergeben. Die Rohbauarbeiten begannen im November 2016. Parallel habe ich unserem Vorstand und unserem Prokuristen alle möglichen Ausbaumaterialien gezeigt, damit sie die Entscheidungen für den endgültigen Ausbau treffen konnten.

Ottmar_Nachtsheim_Herr

Der Kaltstart hat geklappt

Die verschiedenen Bauphasen waren terminlich alle sehr nah beieinander, aber glücklicherweise hat alles geklappt. Wir sprechen bei einer so kurzen Zeit von Vergabe bis Baubeginn von einem „Kaltstart“. Im September 2017 war der gesamte Rohbau fertig.

Die nächste Herausforderung war, das Gebäude Ende 2017 wetterfest zu haben. Denn nur so konnten wir auch termingerecht mit dem Innenausbau beginnen. Es war richtig knapp, aber im letzten Moment haben wir’s geschafft!

In meinen Berufsleben habe ich gelernt, dass ein Projektleiter täglich Entscheidungen treffen muss. Man darf nichts auf die lange Bank schieben – nur dann ist man ein guter Projektleiter. So war es diesmal auch. Ich war jeden Tag vor Ort, um diese Entscheidungen treffen zu können. Das war wichtig, um alle Termine ein halten zu können.

Mit dem Bau war ein wahnsinniger Sitzungs-Marathon verbunden. Ich habe in zahllosen, gefühlt endlosen Besprechungen gesessen. Aber die waren nötig, denn auch da mussten wir viele wichtige, zum Teil auch schwierige Entscheidungen treffen.

Besonders beeindruckt hat mich bei diesem Projekt der Teamgeist der GAG-Mitarbeiter. Ich war sehr auf die Zuarbeit der einzelnen Abteilungen angewiesen und wurde unglaublich gut unterstützt. Kurz vor dem Umzug wurde es noch mal sehr aufregend und auch ein bisschen nervig. Denn schließlich musste von der elektronischen Tiefgaragen-Schranke bis zur letzten Kellertür alles funktionieren.

Drei Monate lang sind wir immer wieder alles abgegangen und haben jede Kleinigkeit überprüft. Das hat Nerven gekostet, aber es ging alles gut und letztlich sind alle freudig eingezogen. Und ich kann behaupten, dass ich jeden Winkel des Gebäudes in- und auswendig kenne.

Foto: Costa Belibasakis
Text: Jana Mareen Züger

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