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„Das Beste an Köln ist die Mama“

23.11.2016 | Menschen

Name:
Josefine

Geboren:
2008 in Köln

In Köln seit:
immer schon

Beruf:
Schülerin der Erich-Oser-Grundschule in Pesch

Lieblingsort:
Zuhause

Ich geh nicht so gern in die Schule. Obwohl, eigentlich schon. Ich mag Kunst und Sport. Mathe nicht so, aber ist auch okay. Da bündeln wir gerade Hunderter. Wenn du nicht weißt, was das ist, kannst du das ja im Internet nachschauen.

Wenn ich groß bin, will ich entweder Künstlerin werden, Falkner oder Voltigier- und Reitlehrerin. Geld ist mir nicht so wichtig. Ich bekomm 3 Euro Taschengeld und spare auf ein Hatchimal. Das ist so ein Ei, aus dem eine Eule schlüpft, wenn man sich gut drum kümmert. Das kostet 50 oder 100 oder 150 Euro. Ich kann’s mir eigentlich schon holen, aber die Mama will mich nicht zu dem Laden fahren, wo man das kauft. Weil’s da nur „Plastik-Fantastik“ gibt.

fine kölnbeste gag

Ich geh regelmäßig zum Voltigieren nach Neuss. Da machen wir so Sachen wie Fahne, Grundsitz, Scheibenwischer, Stehen, Freies Knien, Bielmann oder Schwung. Schwung ist das Schwerste. Klappt aber mit dem Estron ganz gut. Das ist mein Lieblingspferd.

Meine Mama wünscht sich „Zwei Wochen gute Ohren“ zu Weihnachten. Muss ich mir noch überlegen.

Heute find ich’s draußen ein bisschen langweilig. Blödes Wetter, grau. Ich würd lieber „Elfer raus!“ spielen oder meiner Mama ein Weihnachtsgeschenk malen. Außerdem wünscht sie sich „Zwei Wochen gute Ohren“. Das muss ich mir noch überlegen.

Vor Kurzem war ich bei der Premiere von „Pettersson & Findus“ im Kino. Das war cool, weil da waren wir schon am Set, als sie den Film gedreht haben. Der Pettersson hat sogar „Hallo“ gesagt und sich mit mir unterhalten.

Mein Lieblingsort in Köln ist die „Bütt“, aber die ist eigentlich in Hürth. Da geh ich mit meinem Papa zum Schwimmen hin. Noch lieber als Schwimmen tauch ich. Und zwar so wie eine Meerjungfrau, so mit den Füßen zusammen.

Das Beste an Köln ist die Mama. Auch wenn sie ständig Kölsche Lieder singt. Ich ja nicht so. Ich kann Kölsch, aber ich mag lieber „Sorry“ von Justin Bieber, „Traffic Lights“ von Lena und „It’s Tricky“ von Run DMC. Das kann ich sogar auswendig. Willste mal hören?

Obwohl ich keine kölsche Musik mag, will ich nirgends woanders wohnen als in Köln. Und da am liebsten Zuhause.

Fotos Patrick Essex
Text Sebastian Züger

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