Alle Teilnehmer

Kurzvorstellung

Bandname

Wat ess!?

Songtitel

Wenn et Kölle nit jöv

Aktiv seit

Mitte der 1990er Jahre; nach einer Pause in neuer Besetzung wieder seit 2014

Besetzung

Proberaum

Die „Wat Ess!?-Lounge“ in Köln-Gremberg op de schäl Sick

Lieblingsort

De „Lommi“, das Brauhaus Lommerzheim in Deutz

 

Player

„Was wir machen, muss zu uns passen.“

Wat ess!? haben es durch die engen Gehörgänge der gestrengen Jury hindurch ins Finale von „Euer Song für Köln“ geschafft. Frontmann Ralf Kautz kann es immer noch nicht recht fassen: „Damit haben wir überhaupt nicht gerechnet. Wir haben uns ziemlich spontan direkt aus dem Proberaum heraus beworben.“ Froh und stolz seien er und seine Bandkollegen auf die Anerkennung, im illustren Kreis der Auserwählten dabei zu sein.

Mit diesem guten Gefühl soll es am 28. Oktober 2019 auf die Volksbühne am Rudolfplatz gehen: „Wir wollen einfach nur locker und authentisch bleiben, das ist für uns das Wichtigste“, sagt Ralf. „Was wir machen, muss zu uns passen.“

Nach dieser Maßgabe stellen er und seine Bandkollegen seit vielen Jahren das musikalische Programm von Wat ess!? zusammen, einer laut Selbstbeschreibung „akustischen kölschen und deutschen Gitarren-Coverband“, die die Herzen ihres Publikums mit Songs großer Kölner und deutscher Künstler erreichen will, mit Perlen von BAP, Brings, Cat Ballou und Kasalla, aber auch von Wolf Maahn. Seit 2016 schleichen sich ab und an auch eigene Kompositionen auf die Setlist – wie der Wettbewerbsbeitrag „Wenn et Kölle nit jöv“, zu dem die Band gerade ein sehr persönliches, in klassischer Schwarz-Weiß-Optik inszeniertes Video online gestellt hat.

Finalist Wat ess!? von Euer Song für Köln 2019

„Wir wollen kein Lied spielen, nur weil es gerade aktuell ist“, sagt Ralf. „Unsere Songs sind eher erdig als modern. Wir freuen uns einfach, wenn wir gemeinsam Musik machen, auftreten und Spaß haben können.“

Dabei ist Kölsch die Sprache, in der sich Ralf am meisten wohlfühlt. „Ich denke Kölsch, ich fühle Kölsch. Kölsch ist die Sprache, in der ich mich am besten ausdrücken kann.“ Das trifft insbesondere auf „Wenn et Kölle nit jöv“ zu: „Das Gefühl, das in unserem Lied drin ist, kommt aus dem Kölschen“, sagt Ralf. „Das macht für mich den Song aus.“

Wenn’s Köln nicht gäbe, gäbe es diesen Songwettbewerb nicht. Dann gäbe es keine Volksbühne am Rudolfplatz und kein Publikum, das Wat ess!? für sich gewinnen könnten. Aber, so paradox es klingen mag: Wenn et Kölle nit jöv, wären Ralf und seine Band vermutlich trotzdem Kölner. Denn alles andere würde schlicht nicht passen.