Alle Teilnehmer

Kurzvorstellung

Bandname

Scharmöör

Songtitel

Ming Stadt

Aktiv seit

2019 in der aktuellen Besetzung; Leon, Tim und Peter schon seit 2018

Besetzung

Proberaum

In Frechen

Lieblingsort

Rodenkirchener Ufer, Poller Wiesen

 

Player

„Scharmant geht immer“

Scharmöör wissen sehr genau, was sie ihrem Publikum bieten wollen: „Kölsche Musik, die zum Mitsingen, Mittanzen und Mitfühlen einlädt.“

Hört sich einfach an, ist es aber nicht. Denn um zu wissen, welche Themen die Menschen in Köln gerade bewegen, und dieses Wissen in treffende Texte und „scharmante“ Chansons zu übersetzen, bedarf es großen Einfühlungsvermögens und der richtigen Inspiration zur rechten Zeit. Schlagzeuger und Text-Verantwortlicher Tim findet all diese Zutaten in seinem Veedel, der Südstadt, und beim gepflegten Abhängen am Rheinufer, gerne zusammen mit seinen Bandkollegen.

Die Begeisterung für die Karnevalskultur („Diese Musik berührt mehr Leute als jede andere Musik“) ist allen fünf Scharmöören trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft, gemeinsam - und das Bedauern darüber, dass in Köln eher Hochdeutsch als Mundart gesprochen wird. „Wir wollen das Kölsche wieder mehr pflegen“, erklärt Tim. Und das nicht nur auf der Bühne, sondern auch daneben, im Alltag: „Wir nutzen auch untereinander immer öfter kölsche Begriffe und Redewendungen, das kommt durch die intensive Arbeit mit der Band von ganz alleine“

Finalist Scharmöör von Euer Song für Köln 2019

Die Sprache soll also mehr sein als nur Mittel zum künstlerischen (Verkaufs-)Zweck. In ihr zeigt sich, so Tim, „unsere rot-weiße Lebensart, die uns alle verbindet und die wir in unserer Musik ausdrücken wollen“. Das bedeutet konkret: „Unser Auftritt soll genauso stimmig sein wie unser Sound, Tradition und Moderne zusammenbringen: also – alles ein bisschen schicker.“ Dunkle Anzüge, eng geschnitten, dazu Sneakers in weißer Farbe. Und Kompositionen, die Herz und Verstand in Einklang bringen und eine eigene Note in der kölschen Szene setzen sollen. „Wir wollen nicht einfach nur Pop op Kölsch machen, sondern auch den traditionellen Schatz der kölschen Musik nutzen – zum Beispiel bei der Melodieführung oder beim Einsatz von Instrumenten wie Akkordeon, Banjo oder Ukulele.“

Das mögliche Erfolgsrezept ist also gefunden, nur eine wichtige Zutat fehlt noch: der Humor. Der findet sich im Bandnamen, der ganz klar augenzwinkernd zu verstehen ist, denn: „Scharmant geht immer.“ Mit dieser ganz eigenen Mischung wollen Scharmöör nun das Publikum in der Volksbühne überzeugen: „Wir wollen die Zuschauer so in Stimmung bringen, dass jeder mitmachen und sich wohlfühlen kann.“