Alle Teilnehmer

Kurzvorstellung

Bandname

Max Madjé
Jahrgang 1989

Songtitel

CCAA

Aktiv seit

2003; im Alter von 13 Jahren schrieb Max seinen ersten eigenen Song.

Proberaum

Zurzeit zuhause in Aachen. Bandbesetzung ist geplant, dann wird ein richtiger Proberaum nötig.

Lieblingsort

Aachener Weiher, Ehrenfeld

 

Player

„Die Message ist das Kernstück“

Wie? Was? Wieso darf ein Typ aus Aachen seinen Wettbewerbsbeitrag „CCAA“ mit einer Interpretation des Fritz-Weber -Klassikers „Ich bin ene Kölsche Jung“ beginnen? Ganz einfach: Weil er einer ist. Zwar hat er in Siegen Lehramt studiert und absolviert zurzeit sein Referendariat in der Printen-Metropole, doch geboren ist Max Madjé bei uns zohus, in Köln. Und dorthin will er nach Abschluss seiner Ausbildung auch wieder zurück.

In seinen Songs mischt er gern das Hochdeutsche mit dem Kölschen. Ein Songwriter müsse, findet er, alle sprachlichen Möglichkeiten nutzen, die ihm zur Verfügung stünden. „Man kann auf Deutsch mit wenigen Worten viel ausdrücken“, sagt er. „Aber es ist nicht so einfach, auf Hochdeutsch ein Lied zu schreiben, das gut klingt.“ Die weichere und rundere kölsche Sproch hilft ihm manchmal über die Ecken und Kanten deutscher Wortungetüme hinweg.

Den Song „CCAA“ hat Max schon eine Weile im Repertoire. „Es gehört für einen Kölner Musiker einfach dazu, auch mal ein Lied über die eigene Stadt zu schreiben.“ Doch wo es andere bei diffusen Liebeserklärungen an den Dom und die drum herum lebenden Bewohner belassen, besingt Max seine Stadt in bester Bläck Fööss-Tradition als Ort der Toleranz, an dem Menschen verschiedener Herkünfte, Hautfarben und Lebenseinstellungen friedlich zusammenleben.

„Die Message ist immer das Kernstück bei meinen Songs“, sagt Max. Das sei schon bei seinem allerersten Kompositionsversuch im zarten Alter von 13 Jahren so gewesen. „Musik zum Zuhören“ nennt er das und meint damit vor allem, dass er neben Emotionen, denn „ein guter Song muss berühren“, auch handfeste und oft gesellschaftskritische Inhalte ans Publikum bringen will.

Finalist Max Madjé von Euer Song für Köln 2019

Nicht immer reagieren die Zuhörer so, wie der Songschreiber sich das in seinem stillen Studiokämmerlein erhofft hat. Manchmal passiert statt frenetischem Beifall einfach fast gar nichts. „Ich nehme das total ernst“, sagt Max. „Meine Lieder entstehen immer aus dem Zusammenspiel zwischen meinem Bauchgefühl und dem Feedback des Publikums.“

Wie werden die Menschen wohl seinen Auftritt auf der Volksbühne goutieren? Max hofft, mit seinem Mix aus Kölsch und Hochdeutsch eine etwas andere Farbe in den Wettbewerb einzubringen, und so die Herzen der Menschen zu erreichen. Denn: „Ich will eine Brücke zwischen beiden Sprachen bauen.“