„Das Rheinufer ist mein liebster Ort“

20.03.2017 | Menschen | 2 Kommentare

Name:
Rainer Curdt

Geboren:
1973 in Paderborn

In Köln seit:
2001

Beruf:
Urbaner Natur-Pädagoge bei QuerWaldein e.V.

Lieblingsort:
Niehler Hafen

Mein Name ist Rainer Radieschen. Oder offiziell: Rainer Curdt. Gemüsenamen können sich die Kinder in unseren GartenClubs besser merken. Und mehr Spaß macht so ein Name auch. Die Arbeit im Verein QuerWaldein ist für mich der tollste Job der Welt. Kindern und Erwachsenen ein bisschen Wissen über die Natur weiterzugeben wird einfach nie langweilig.

Ich war auch mal Ranger auf Sylt

Zehn Jahre lang war ich biologisch-technischer Assistent. Das war schon interessant, aber ich war nicht richtig glücklich. Ich habe 2011 Bundesfreiwilligendienst an der NABU Biostation Köln Leverkusen und im Anschluss die Fortbildung zum Natur- und Landschaftspfleger in Bad Sassendorf gemacht. Danach bin ich bei Querwaldein gelandet. 2014 war ich auch mal zwischendurch Ranger auf Sylt für die Badesaison. In der urbanen Naturpädagogik kann ich meine Kreativität und Liebe zur Natur täglich an der frischen Luft ausleben. Außer den GartenClubs bieten wir auch GPS-Touren, Outdoor-Trainings und vieles mehr an. Und Kindergeburtstage veranstalten wir auch.

Aufgewachsen bin ich in Ostwestfalen. Das unterscheidet sich landschaftlich schon sehr vom Rheinland: dort das Mittelgebirge Teutoburger Wald und die Senne, hier die Kölner Bucht. In Paderborn entspringt der kürzeste Fluss Deutschlands, die Pader, und durch Köln fließt der längste Fluss Deutschlands. Das Rheinufer ist mein liebster Ort in meiner Wahlheimat Kölle. Mit meinem Border-Collie Henry laufe ich oft von Nippes zum Niehler Hafen und dann am Rheinufer entlang. Das entspannt mich …

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… und bringt mich auf neue Ideen für die GartenClubs. Ab und zu bereiten wir mit den Kindern leckere Gerichte vor und essen gemeinsam. Zum Beispiel gab es schon mal Stockbrot, frischen Pfefferminztee und Beeren zum Nachtisch. Für die Kinder ist es natürlich das Größte, das, was sie selber angepflanzt und gepflegt haben, dann auch zu ernten, zu verarbeiten und zu vernaschen. Auch Geschick ist gefragt: So einen lebenden Weidenstuhl, der hoffentlich bald viele grüne Blätter bekommt, zu bauen ist nicht ganz ohne.

In den bevorstehenden Osterferien wird bei uns einiges geboten: Wir planen, mit Graffiti-Künstlern und den Kids eine Außenfassade zu verschönern. Und am 22.4.17 steht das große Kinderfest vor der Tür. Bis dahin haben die Weidenzweige vielleicht auch schon gewurzelt und wir können unseren „lebenden Stuhl“ in voller Pracht präsentieren.

In Kölsche Flänzche! schauen wir ab sofort in Kölner Gärten und Grüns.

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Fotos Patrick Essex
Text Jana Züger

2 Kommentare

  1. Peter Samonig sagt:

    Huhu an alle Interessierte,
    die Graffiti „Sprühwoche“ findet im Gartenclub Niehl in den Osterferien statt. Wir werden da mit den Pänz vor Ort und den Profis von goodlack unseren Bauwagen neu gestalten. Das Angebot findet vom 10.4. bis 13.4. von 15-17.30 Uhr statt und richtet sich an die Kinder und Jugendlichen vor Ort. Kommt vorbei!

  2. Peter Samonig sagt:

    Ach ja und das Kinderfest findet dann in Bickendorf statt, wir vom Gartenclub Bickendorf sind dann auch vor Ort.
    Wir sehen uns!

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